Portrait über Gitta Merkle in der Flamencozeitschrift ANDA Anda_2011-09

1965 geboren in Hohengehren, Kreis Esslingen

… ziemlich knapp zwischen zwei Brüdern. Der Vater, Maschinenbau-Ingenieur, zeichnete prima Tiere, vermittelte den Umgang mit Werkzeug und die Lust an Bewegung. Die Mutter, Hausfrau die alles macht, vom Sauerkraut, über das Nähen von Kostümen, bis zum Fliesenlegen, hat die Kunstbücher im Regal

1966 Umzug nach Marktoberdorf

1981 Realschulabschluß im Wirtschaftszweig – ganz ohne Kunst – nach  bürokratisch verursachtem Schul- und Klassenwechsel in der Grundschule

Wettkampfturnerin, Turnier-Voltigiererin, ab 15 Pflege eines gleichaltrigen Pferdes für die nächsten knapp 15 Jahre

1981 – 83 Fachoberschule für Gestaltung in Augsburg

Endlich die passende Schule für Gitta Merkle, ein Großteil der Lehrer waren Künstler, Unterbringung während der Schulwoche in einem „Nonnen-Wohnheim” mit 17 die erste WG

1983 Werkstudentin in der „Fotostelle” beim Traktorenhersteller Fendt in Marktoberdorf, Führerschein und Mappenvorbereitung

FH-Studium, mehr schulisch als künstlerisch

1984 – 89 Fachhochschule für Gestaltung in Augsburg

Kein Kunststudium sondern die Basis mit klaren Aufgaben: Schrift, Typografie, Foto, Grafik und vor allem Zeichnen, das bei Prof. Joachim Palm weit in die Malerei mit Guache-, Aquarell- und Dispersionsfarben hineinreichte

1 Semester Umweltgestaltung (Kunst am Bau) und Denkmalpflege

Studienprojekt von Prof. Palm mit den Städtischen Bühnen Augsburg: Kinderoper „Zirkus Zirbelnuss” Bühnenbild, Kostüme, Plakat und Mitwirkung von Gitta Merkle als Schlangentänzerin

erster Anlauf in die „Freie Kunst”

1988 Teilnahme an der Ostallgäuer Kunstausstellung und Ankauf des Werkes „Susanna” für die Galerie „Schwäbische Kunst des 20. Jhdt.” durch die Stadt Marktoberdorf

1989 Diplom in Kommunikations-Design, Ende des Pendelns zwischen Augsburg und Pferd, freiberuflich in einer Werbeagentur, Einstieg in die Eitempera-Malerei

1989 – 90 Anstellung als Grafikerin in der Anzeigenabteilung bei der Allgäuer Zeitung in Kempten

1990 – 92 Grafik-Designerin in der Werbeabteilung der Fa. Xaver Fendt, in Marktoberdorf, Holzbildhauerei

von nun an „selbst- und ständig”

1992 – 95 Ateliergemeinschaft building 241 in Neu Ulm mit Martha Bilger, Walter Bergmoser und Reinhold Banner, Gemeinschaftsausstellungen, Schwerpunkt auf Malerei und Bildhauerei, Dozentin für Kalligraphie an der Vh Ulm

1992 Flamencoausbildung in Ulm bei Carmen Flechtner und La Mona onedanceaday.de aus Berlin, bald kontinuierlich Auftritte und Workshops bei den spanischen Größen dieser Kunst

1994 Teilnahme an der Kunstausstellung der Allgäuer Festwoche in Kempten, Auftragsmalerei, Einzelausstellungen in Esslingen und Bad Urach, Firmenprospekt für das Esslinger Ingenieurbüro Robert Clauss, erstmalig am Computer

hineingetappt, in die Hausfrauen-Falle

1995 Umzug nach Bad Urach, das Pferd stirbt, ein Baby kommt, Heirat, Geburt des Sohnes Elia Leonhard, Hauskauf in Dettingen/Erms und wieder renovieren … In 10 Jahren Ehe zwei Gemälde und eine ganz kleine Holzskulptur

1997 Auftrag für ein Flamenco-Buch (Inhalt, Illustration, Gestaltung) durch den Stuttgarter Schmetterling-Verlag. Recherche mit La Mona, Werbematerial und Organisation von Auftritten für deren Gruppe azabache-flamenco.de

Schwerpunkt Tanzperformance

1998 Eröffnung des Kunststück! in Dettingen/Erms als Schule für Malerei  Wochenzeitung 10.1998 und Flamencotanz Südwestpresse 1998 und ein Portrait2000

2001 Organisation der „Entre dos Mundos” Tour von azabache Flamenco Südwestpresse 2001 und extra 2001 Kritik ListhalleRT 2001

ab Ende 2003 Jens Nebel als ständiger Gitarrist bei Unterricht und Auftritten Foyer U3 2006

2006 Scheidungsbedingt neue Räumlichkeiten,  Autounfall mitten im Neuanfang, Tanzkurse auch in Reutlingen, bei der VHS Dettingen, in Schulen … eine feste Größe im kulturkalender 2007

Professionalisierung des Grafikdesigns am Computer

Beginn einer bis heute andauernden Zusammenarbeit mit dem Verlagsprofi Jörg Exner www.vbje.de vor allem für den Hypnos-Verlag Stuttgart

2008 10jähriges Jubiläum Südwestpresse 2008

2009 letzte Abendvorstellung in Bad Urach im Trio, Aufgabe der Schule, (beziehungsbedingt) Umzug nach Korb, Gitta Merkle nimmt Flamencounterricht im Produktionszentrum für Tanz und Performance in Stuttgart, Begegnung mit Butoh-Performerin Regina Goerger und Erich Stanislowski Zeitungsbericht

Zeit für Holzbildhauerei und Malerei

2011 Umzug nach Marktoberdorf, Fertigstellung und Veröffentlichung des Buches „El Arte Flamenco” im Eigenverlag

Artikelreihe mit 15 doppelseitigen Beiträgen „Geschichte & Geschichten” (die als 2. Buch geplant waren) bis 2014 Merkle104-1

1. Solo-Auftritt in Marktoberdorf in der Galerie Arktika, AZ_2011-11-05 von da ab zwei, drei Vorstellungen jährlich, ab 2015 auch mit Schülergruppe

2012 Übernahme der Malkurse für Kinder und Jugendliche im mobilé in Marktoberdorf mobile-marktoberdorf.de  und beim Aufwind Sommercamp Aufwind 2012 AZ Verein menschenimaufwind.com

die Begeisterung für Flamenco kommt wieder unter die Leute

2014 Flamencokurs an der Volkshochschule, Choreografie für „Rosentanz” (Flamenco auf Hochstelzen) finkenwegtheater.de Tanzkurse im mobilé und im Ballettsaal der Galerie Arktika, Beteiligung an der Gruppenausstellung in der Galerie artig http://www.artig.st in Kempten, Grafikdesign für Arktika, Don-Bosco-Schule, Kulturwelt e. V., Caritas …

2015 Einzelausstellung im mobilé, Aufnahme in den Künstlerkreis WIR HIER, Grafikdesign für filmburg, Landratsamt Ostallgäu …

2016 Ausstellung im Rathaus zum 20jährigen Jubiläum von WIR HIER, Kinderkunstausstellung Dschungelbuch2016 Grafikdesign für mobilé, Hypnos-Verlag …

2017 ab Oktober Übernahme der mobilé-Malkurse für Erwachsene von Regine Liffers und die Marktoberdorfer Kunden bleiben der Grafikerin treu

2018 ins Neue Jahr mit zwei Soloperformances an Silvester in der filmburg Marktoberdorf und endlich die neue website